Koblenz: Evakuierung der Altstadt – Lage eskaliert
Koblenz – In den frühen Morgenstunden kam es in der Koblenzer Altstadt zu dramatischen Szenen. Nach Angaben von Anwohnern wurde das Gebiet rund um das Deutsche Eck von Sicherheitskräften abgeriegelt. Die Polizei sprach zunächst von einer „unklaren Bedrohungslage“, später wurde die vollständige Evakuierung des Viertels angeordnet.
Augenzeugen berichten von panikartigen Fluchtbewegungen, Schreien und vereinzelten Schüssen. „Es war wie im Film“, sagt ein Bewohner der Görresstraße. „Die Polizei hat uns angeschrien, wir sollen alles stehen lassen und sofort raus. Dann fielen Schüsse – ich weiß nicht, ob auf Menschen oder auf… etwas anderes.“
Offizielle Stellen äußern sich bislang nicht zu den Hintergründen. Die Pressestelle der Stadt Koblenz verweist auf eine „laufende Lagebewertung“. Auch das Innenministerium in Mainz gibt sich bedeckt.
In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die vermummte Gestalten zeigen, die durch die engen Gassen der Altstadt taumeln. Einige Nutzer sprechen von „Infizierten“, andere von „militärischen Übungen“. Eine Bestätigung gibt es nicht.
Die Bundeswehr hat laut unbestätigten Berichten Einheiten in der Nähe der Balduinbrücke stationiert. Ob es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt oder um eine Reaktion auf konkrete Vorfälle, ist unklar.
Die Bevölkerung wird weiterhin aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und keine Gerüchte zu verbreiten. Schulen und öffentliche Einrichtungen bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
Die Lage bleibt angespannt. Unsere Redaktion beobachtet die Entwicklungen und berichtet, sobald neue Informationen vorliegen.
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