Medizinische Versorgung bricht zusammen – Kliniken am Limit


Saarbrücken – Die medizinische Versorgung in der Region steht kurz vor dem Kollaps. Wie aus internen Quellen bekannt wurde, sind mehrere Krankenhäuser im Saarland überfüllt, Personal fehlt, Medikamente werden knapp. Die Lage wird von Experten als „kritisch“ eingestuft.

In der Uniklinik Saarbrücken wurden gestern Abend alle Notaufnahmen geschlossen. Patienten werden nur noch aufgenommen, wenn akute Lebensgefahr besteht. Ein Sprecher der Klinik bestätigte, dass „die Ressourcen nicht mehr ausreichen, um die normale Versorgung aufrechtzuerhalten“. Auch kleinere Krankenhäuser in Neunkirchen, Homburg und Merzig melden ähnliche Zustände.

Besonders dramatisch ist die Situation in den Isolierstationen. Dort sollen sich laut Augenzeugen zunehmend Patienten befinden, die „nicht mehr ansprechbar“ sind und sich „aggressiv verhalten“. Offizielle Stellen äußern sich nicht zu den Ursachen. Es gibt keine Bestätigung, ob es sich um Infektionen im Zusammenhang mit den jüngsten Vorfällen handelt.

Apotheken berichten von Lieferengpässen bei Schmerzmitteln, Antibiotika und Desinfektionsmitteln. Viele haben ihre Öffnungszeiten eingeschränkt oder ganz geschlossen. Die Bevölkerung wird gebeten, nur in dringenden Fällen medizinische Einrichtungen aufzusuchen.

Das Gesundheitsministerium hat bislang keine Stellungnahme abgegeben. Auch die Landesregierung schweigt. In sozialen Medien kursieren Berichte über improvisierte Behandlungszentren in Turnhallen und leerstehenden Gebäuden.

Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und die Johanniter sind im Dauereinsatz, doch auch dort fehlt es an Personal und Material. Freiwillige werden dringend gesucht – insbesondere mit medizinischer Ausbildung.

Die Lage bleibt unübersichtlich. Unsere Redaktion beobachtet die Entwicklungen und berichtet, sobald neue Informationen verfügbar sind.

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